Ringwalzverfahren

Das Ringwalzen wurde in den 80er Jahren in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden entwickelt. Es basiert auf dem kalten umformtechnischen Aufweiten von ringförmigen Werkstücken bei gleichzeitiger Innen- und Außenprofilgebung.

Das Werkstück wird auf einem profilierten Dorn aufgenommen. Dieser Dorn wird über zwei Stützrollen abgestützt, die sich mit dem Dorn gegen eine Außenprofilwalze bewegen. Hierbei formt die Walze die Außenkontur und der Dorn die Innenkontur des Ringes. Zusätzlich wird der Ring aufgeweitet. Die Maschine beendet den Walzprozess sobald der Ring den vorgegebenen Durchmesser erreicht.